02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation

TitelZeitDozent*inRaum
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation14.04.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation28.04.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation12.05.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation26.05.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation09.06.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation23.06.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
02.1 LV Seminar Prävention als normative Leitperspektive gesellschaftlicher Inklusion und Partizipation07.07.2026 08:30 - 11:45 (Di)Steinkamp, NorbertS 314 [44]
Beschreibung: 

Prävention hat negative wie positive Zielsetzungen. Es geht darum, potenziell mit Gefahren verbundene Entwicklungen in handhabbare Risiken umzudeuten und diese nach Möglichkeit zu mildern oder abzuwenden. Darüber hinaus geht es um das „positive“ Bemühen, zukunftsbezogenes Handeln auf die Ermöglichung guten Lebens für alle auszurichten und für diesen Zweck geeignete, wissenschaftlich unterbaute Prozesse und Strukturen zu entwickeln. Ein solcher doppelter Zukunftsbezug macht präventives Handeln normativ orientierungs- und rechtfertigungsbedürftig: was ein gutes Leben, eine lebenswerte Zukunft, Inklusion und auch Partizipation in unterschiedlichen Zusammenhängen je konkret bedeuten, versteht sich nicht von selbst. Es beruht vielmehr auf normativen Setzungen, die in demokratischen Gesellschaften, orientiert an den Menschenrechten, in transparenten Verfahren zustande kommen. Dieser Seminarbaustein führt am Beginn ein in die kritisch reflexive Auseinandersetzung mit präventionsethischen Abwägungen zwischen Sicherheit, Freiheit, Proportionalität und Verantwortung. Dabei werden auch bewährte Kategorisierungen wie beispielsweise die Unterscheidung zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention thematisiert. Die Auswahl praxisbezogener Schwerpunkte orientiert sich neben fachlichen Vorgaben an den Arbeits- und Interessengebieten der Seminarteilnehmer*innen.

Eine Prüfungsleistung können Sie in diesem Seminar erbringen, in dem Sie entweder eine wissenschaftliche Hausarbeit verfassen oder ein mündliches Referat halten und dieses anschließend verschriftlichen. Ein Referat können Sie entweder allein oder in einer kleinen Arbeitsgruppe halten.

Veranstaltungsnummer: 
021131
SWS (gesamt): 
2.00
Turnus der Lehrveranstaltung: 
14-tägig
Fachsemester lt MHB: 
1