| Titel | Zeit | Dozent*in | Raum |
|---|---|---|---|
| 19.1 LV Seminar Intersektionale Perspektiven der Sozialen Arbeit | 29.05.2026 08:30 - 12:00 (Fr) | Haase, Ulrike | S 314 [44] |
| 19.1 LV Seminar Intersektionale Perspektiven der Sozialen Arbeit | 15.06.2026 08:30 - 12:00 (Mo) | Haase, Ulrike | S 114 [39] |
| 19.1 LV Seminar Intersektionale Perspektiven der Sozialen Arbeit | 19.06.2026 08:30 - 12:00 (Fr) | Haase, Ulrike | S 114 [39] |
| 19.1 LV Seminar Intersektionale Perspektiven der Sozialen Arbeit | 13.07.2026 08:30 - 12:00 (Mo) | Haase, Ulrike | S 114 [39] |
| 19.1 LV Seminar Intersektionale Perspektiven der Sozialen Arbeit | 17.07.2026 08:30 - 12:00 (Fr) | Haase, Ulrike | S 114 [39] |
Dieses Seminar bietet die Möglichkeit zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Paradigmenwechsel von fürsorglicher Wohltätigkeit hin zur Anerkennung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen.
Die im Jahr 2006 in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat wichtige Veränderungen in der politischen Landschaft und den rechtlichen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen bewirkt. Diese Entwicklungen haben bedeutende Auswirkungen auf die Anforderungen an die Soziale Arbeit.
Betrachtet werden die wesentlichen Aussagen der UN-BRK und die Entstehungsgeschichte sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-BRK in Deutschland am Beispiel des Bundesteilhabegesetzes (BTHG).
Folgende Themen werden bearbeitet:
- Wer ist oder wird behindert? Definitionen von Behinderungen, Arten von Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen, Grade von Behinderungen und Nachteilsausgleiche.
- Welche Arten von Barrieren gibt es?
- Inklusion vs. Integration.
- Ableismus: Begriffserklärung und die Rolle der Sprache.
- Intersektionale Betrachtung von Mehrfachzugehörigkeiten und Mehrfachdiskriminierung.
- Spezialthema: Gewaltschutzkonzepte in Einrichtungen der Behindertenhilfe.
Methodisches Vorgehen:
Das Seminar setzt auf einen Methodenmix aus fachlichem Input, angeregten Diskussionen und Übungen zur persönlichen Reflexion eigener Einstellungen und Haltungen. Dabei wird Wert auf eine vertrauliche und respektvolle Atmosphäre gelegt.
Ulrike Haase
Langjährige Mitarbeiterin im Netzwerk behinderter Frauen Berlin
Referentin für Frauengesundheitspolitik, Interessenvertretung von Frauen mit Behinderungen in Gremien, bspw. Landesbeirat Menschen mit Behinderungen, diversitätsorientierte Organisationsentwickiung, Fachberatung und Sozialberatung